Digitale Werkzeuge und Funktionen zum Bereitstellen von Lehr- und Lerninhalten
Auf dieser Seite entdecken Sie praxisnahe Möglichkeiten, wie Sie Lerninhalte mit OPAL-Kursbausteinen wie Lernkartei, Literaturverzeichnis und Blog abwechslungsreich und reflexionsorientiert aufbereiten können. Sie erhalten Anregungen für Flipped Classroom-Szenarien sowie konkrete Hinweise, wie Sie aus bestehenden PowerPoint-Folien leicht Screencasts und Selbstlern-Videos erstellen. Außerdem erhalten Sie einen Einblick, wie Sie mit interaktiven H5P-Videos Lernende aktiv einbinden, Verständnis direkt im Video überprüfen und so Ihre digitale Lehre motivierender und wirksamer gestalten.
Inhalte vertiefen
Eine Inhaltsvertiefung kann zum Beispiel mit dem OPAL-Kursbaustein Lernkartei ermöglicht werden.
Fragen zu Lerninhalten lassen sich auf Lernkarten notieren und werden dem Lernenden zur Beantwortung präsentiert. Je nach Korrektheit der Antwort wird die Karte einen Stapel nach vorne oder hinten geschoben - solange, bis alle Karten durchgearbeitet wurden. (siehe Quelle 1)
Literaturverzeichnis bereitstellen
Der OPAL-Kursbaustein Literaturverzeichnis ermöglicht es, verschiedene Literatur zu sammeln, um den Lernenden eine Übersicht über die verwendete und weiterführende Lektüre bereitzustellen. (siehe Quelle 1)
Lernprozesse reflektieren
Studierende können ihr Wissen mit Unterstützung des OPAL-Kursbausteins Blog anwenden. Außerdem lassen sich damit Lernergebnisse präsentieren oder Lernerfahrungen aus einzelnen Veranstaltungen reflektieren. Blogs können neben Text auch Bilder und Videos enthalten. Andere Studierende können diese Blogs lesen und kommentieren. Auf diese Weise lassen sich Blogs auch im Sinne eines E-Portfolios oder Lerntagebuchs nutzen.
Flipped Classroom
Flipped Classroom bedeutet, die Inhalte einer Vorlesung auszulagern. So kann eine mit Ubicast aufgezeichnete Vorlesung (momentan möglich im Nieperbau N01) von den Studierenden zuhause im eigenen Lerntempo angeschaut werden. In der Präsenzveranstaltung ist nun mehr Zeit, um das Wissen gemeinsam und interaktiv anzuwenden oder Fragen zu klären.
Kontaktieren Sie uns per E-Mail, um mehr zu Vorlesungsaufzeichnungen zu erfahren.
Screencasts

Screencasts sind Bildschirmaufnahmen, bei denen z.B. Folien, Webseiten oder Software inklusive Audiokommentar als kurzes Video festgehalten werden, sodass Abläufe Schritt für Schritt sichtbar und nachvollziehbar werden. In der Lehre eignen sie sich besonders für Erklärvideos zu Software oder Theorien, für vor- oder nachbereitende Kurzinputs (etwa im Flipped Classroom) und ermöglichen Studierenden zeit- und ortsunabhängiges Lernen im eigenen Tempo, weil sie die Videos jederzeit pausieren und wiederholen können.
Interaktive Videos mit H5P
Interaktive Videos mit H5P bieten eine Möglichkeit, Lernmaterialien ansprechend und interaktiv zu gestalten. Mit diesem Tool können Sie Videos um verschiedene Elemente wie Multiple-Choice-Fragen, Texte, Bilder und andere interaktive Aufgaben erweitern. Dies fördert die aktive Auseinandersetzung der Lernenden mit dem Inhalt und eignet sich hervorragend für Flipped-Classroom-Konzepte und selbstgesteuertes Lernen.
Ein Beispiel für ein interaktives Video finden Sie hier.
Um selbst interaktive Videos zu erstellen, können Sie Anwendungen wie Lumi nutzen. Eine detaillierte Anleitung zur Erstellung interaktiver Videos mit H5P finden Sie hier.
Durch die Einbindung interaktiver Elemente in Videos können Sie die Aufmerksamkeit der Lernenden erhöhen, Zwischenstände abfragen und eine tiefere Auseinandersetzung mit dem Lernstoff fördern. Dies macht interaktive Videos zu einem wertvollen Werkzeug für moderne, digitale Lehrkonzepte.
Weitere Links
Medienzentrum TU Dresden (2016): Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule.
Heft 1: Flexibilität und Vielseitigkeit mit digitalen Lehr- und Lernmaterialien erhöhen (PDF)


