Updates wurden eingespielt, zentrale Dienste überwiegend wieder erreichbar, VPN funktioniert durchweg
Gestern Nachmittag (21.10.) wurde die Veröffentlichung kritischer Sicherheitslücken in der weit verbreiteten Software PHP angekündigt. Daraufhin hatten Behörden und Unternehmen weltweit Internetseiten abgeschaltet.
Das IT-Servicezentrum der HTWK Leipzig hat gestern sofort gehandelt und Schutzmaßnahmen ergriffen: Einzelne Webdienste wurden vorübergehend abgeschaltet, der Zugriff von außerhalb des Hochschulnetzes wurde teilweise eingeschränkt. Betroffene Dienste waren jedoch über eine VPN-Verbindung (und damit verschlüsselt) stets erreichbar.
Die schwerwiegende Sicherheitslücke betrifft die weitverbreitete Programmiersprache PHP, auf der ein Großteil des Internets basiert.
Was war betroffen und was wurde zum Schutz unternommen?
Teile der HTWK-App wurden sicherheitshalber vom Netz genommen. Diese Systeme sind wieder erreichbar; alle zentralen Dienste für Studierende sind wieder verfügbar.
Dezentrale Fakultätsdienste kommen hingegen erst schrittweise wieder online, sobald die zuständigen Administratoren bestätigt haben, dass die Dienste nicht betroffen sind bzw. die erforderlichen Sicherheitsupdates eingespielt wurden. Über VPN war und ist der Zugriff aber auch dort möglich.
Die Moduldatenbank „Modulux“ ist derzeit nur aus dem Netz der HTWK Leipzig (eduroam) oder via VPN erreichbar, das Update wird momentan noch abgestimmt.
Das betrifft auch den Stundenplan.
Das ITSZ beobachtet die Lage weiterhin aufmerksam und informiert die Hochschule über neue Entwicklungen.
Hintergrund
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hatte IT-Sicherheitsverantwortliche und Betreiber dazu aufgerufen, umgehend entsprechende Sicherheitsupdates der Entwickler zu installieren, sobald vorhanden.
Das Problem: Angreifer hätten laut BSI die Schwachstellen mittels KI-gestützter Werkzeuge innerhalb kurzer Zeit analysieren und und ausnutzen können.