Die Menge versendeter SPAM-Mails wird eher größer. Hier erfahren Sie an einem Beispiel, wie Sie ähnlich einfach gehaltene SPAM-Mails erkennen können.
Im Screenshot sehen Sie ein Beispiel einer SPAM-Mail. Sie können bei dieser Mail an folgenden Merkmalen erkennen, dass es sich um eine Fake-Mail handelt:
- Absender-Domain entspricht nicht dem vermeintlichen Absender (@newvisionopticians.co.uk statt @beispielsubdomain.webgo.de o.ä.)
- Anrede nicht persönlich mit Kundennamen
- Warnung mit Dringlichkeit, um Zeitdruck zu erzeugen
- Link zu völlig anderer Domain (angeblich zur Abonnement-Verlängerung, beim Überfahren mit der Maus sichtbar)
Wenn Sie eine Mail erhalten, die mindestens einige der folgenden Merkmale aufweist, können Sie davon aussgehen, dass diese ein Fake ist.
Merkmale von Spam‑ und Fake‑Mails allgemein
- Gefälschter Absender — Spam-Mails nutzen fast immer manipulierte oder unbekannte Absenderadressen, die seriöse Domains nachahmen oder komplett frei erfunden sind.
- Reißerische Betreffzeilen — Formulierungen wie „Sie haben gewonnen!“, „Dringende Warnung!“ oder „Ihr Konto wird gesperrt“ sollen Druck erzeugen und zum schnellen Klicken verleiten.
- Grammatik‑ und Rechtschreibfehler — Viele Fake-Mails sind schlecht übersetzt oder enthalten Zeichensatzfehler (z. B. kyrillische Buchstaben).
- Unpersönliche Anrede — Statt Ihres Namens steht dort „Sehr geehrter Kunde/Nutzer“. Seriöse Anbieter sprechen Sie fast immer persönlich an.
- Fremde Sprache — Wenn Sie normalerweise deutschsprachige Kommunikation erwarten, sind englische oder französische Mails ein Warnsignal.
- Verdächtige Links — Der sichtbare Linktext stimmt nicht mit der tatsächlichen URL überein (erkennbar beim Darüberfahren mit der Maus).
- Unerwartete Anhänge — Besonders Office‑Dokumente mit Makros, ZIP‑Dateien oder ausführbare Dateien (.exe) sind typische Malware-Träger.
- Druck und Dringlichkeit — „Antworten Sie innerhalb von 24 Stunden!“ oder „Ihr Konto wird sofort gesperrt!“ sollen Panik erzeugen.
- Aktuelle Ereignisse als Köder — Betrüger nutzen Nachrichtenlagen, Bankthemen oder Paketbenachrichtigungen, um Echtheit vorzutäuschen.
- Unerwartete Forderungen oder Drohungen — Erpressungsmails behaupten oft, kompromittierendes Material zu besitzen.
Spam und Phishing sind heute die häufigsten Einfallstore für Malware und Datendiebstahl. Über 90 % aller Phishing-Angriffe beginnen mit einer E-Mail.
Je mehr dieser Merkmale eine Mail aufweist, desto wahrscheinlicher ist sie betrügerisch.
